1995
Die Ärzte

Schunder-Song

Die Ärzte veröffentlichten SCHUNDER-SONG 1995 auf dem Album Planet Punk, dem zweiten nach der 1993 erfolgten Wiedervereinigung der Formation, und wählten den Song als erste Single-Auskopplung aus.

I. Entstehungsgeschichte

SCHUNDER-SONG wurde von Die Ärzte-Gitarrist Farin Urlaub komponiert und getextet. Das Lied ist zudem unter dem Titel “Ein Song namens Schunder” bekannt, da sich diese Schreibweise auf dem Cover der Single-Auskopplung findet – sowohl die Titelliste der Single als auch die des Albums Planet Punk weisen das Stück hingegen als SCHUNDER-SONG aus. Namenspatron ist Erik Schunder, der Mitte der 1990er-Jahre Crewmitglied der Band wurde. Nach Biograf Markus Karg soll Farin Urlaub den Song vor den Aufnahmen von Planet Punk beinahe als nicht verwendbar abgetan und aussortiert haben, woraufhin das Arrangement gemeinschaftlich neu erarbeitet wurde und SCHUNDER-SONG schließlich neben dem Lied “Mein Freund Michael” als erste Single-Auskopplung zur Debatte stand. Zusätzlich zur deutschen Single- und Album-Version existiert eine englischsprachige Fassung, die zunächst als “Love Hurts” fertiggestellt und schließlich unter dem Titel “Chanson d’Albert” als B-Seite der 1996 erschienenen Single 3-Tage-Bart veröffentlicht wurde. “Love Hurts” sollte ursprünglich auf dem Soundtrack der US-amerikanischen Filmproduktion Barb Wire erscheinen, eine Streitigkeit zwischen Albert Slendebroek – zu diesem Zeitpunkt Leiter von Metronome Deutschland, der damaligen Plattenfirma der Ärzte – und dem für den Soundtrack verantwortlichen Label London Records habe diesen Plan jedoch verhindert und zur Umbenennung in “Chanson d’Albert” geführt (vgl. Karg 2001: 244–247).

II. Kontext

Die Ursprünge der Band Die Ärzte liegen in der Punk-Szene West-Berlins der 1980er-Jahre, Gitarrist Farin Urlaub und Schlagzeuger Bela B. musizierten bereits vor der Gründung der Band im Jahr 1982 in der Formation Soilent Grün. Nach Aussagen der Musiker habe vor allem das inhaltlich und ideologisch enge Korsett des Punks schließlich zur Gründung von Die Ärzte geführt. Infolgedessen finden sich auf den ersten Veröffentlichungen keine systemkritischen und radikalen Botschaften transportierenden Songtexte, sondern solche über Teddybären oder Eiscreme. Die Besetzung als Drei-Mann-Combo, das optische Erscheinungsbild der Musiker und die schlichten kompositorischen Strukturen der Songs sowie Beiträge auf Punk-Sampler-Veröffentlichungen zeugten jedoch gerade in den Anfangstagen der Band von deren ursprünglicher Zugehörigkeit zur Szene. Insbesondere die mediale Präsentation der drei Musiker beispielsweise im Jugendmagazin Bravo und in verschiedenen Playback-TV-Sendungen trug im Laufe der 1980er-Jahre maßgeblich zur Etablierung der Band im deutschen Pop-Mainstream bei. Der kommerzielle Erfolg fand 1988 endgültig Ausdruck in der Nr.-1-Platzierung des Live-Albums Nach uns die Sintflut. Ab den 1990er-Jahren, in deren Verlauf der Erfolg der Band weiterhin stetig zunahm, finden sich in den Songs der Ärzte zunehmend Elemente aus anderen popmusikalischen Stilbereichen. Einerseits entwickelte sich auf diesem Wege eines der Charakteristika der Band, andererseits resultierte aus dieser kompositorischen Offenheit eine sukzessive Abwendung von stilistischen Konventionen des Punk-Kontextes, die zumindest in der frühen Phase des Genres nach formal simpel strukturierten und ohne hohen technischen Anspruch spielbaren Songs verlangten. Der kommerzielle Erfolg und die Breite der musikalischen Einflüsse bildeten den Nährboden für Debatten hinsichtlich der Glaubwürdigkeit, die von der Band bisweilen in Songs wie “Bravopunks” aufgegriffen und ironisch kommentiert werden. Dennoch sehen sich Die Ärzte bis heute mit Fragen zu den Einflüssen des Punks auf ihr Schaffen konfrontiert. Das Genre-Konstrukt dient der Öffentlichkeit nach wie vor zur Klassifizierung der Band, wenngleich die zugehörigen Konventionen von Die Ärzte in unterschiedlicher Hinsicht gebrochen werden. SCHUNDER-SONG veranschaulicht Möglichkeiten zur Umsetzung solcher Grenzüberschreitungen, die sich vor allem in formal-kompositorischer und visueller Hinsicht analytisch aufgreifen lassen.

III. Analyse

Auffällig ist die Formgestalt des Songs, die sich aus drei übergeordneten Abschnitten konstituiert: einer Strophe, einem überwiegend instrumentalen Refrain und einem vergleichsweise langen Outro. Jedoch ist bereits die Strophe in vier Abschnitte gegliedert, die vor allem durch die jeweiligen rhythmischen Gestaltungsweisen klare Zäsuren erkennen lassen. Nach einem achttaktigen Schlagzeug-Intro setzt die erste Strophe ein, unterlegt von einem in Half-time gespielten Backbeat-Pattern des Schlagzeugs. Das Tempo des Songs liegt bei ca. 170 bpm, weshalb in diesem ersten Abschnitt etwa 85 bpm wahrgenommen werden. Gitarre und Bass beschränken sich zunächst auf Einwürfe, die nach acht Takten in den nächsten Teil der Strophe überleiten. Die rhythmische Basis für den folgenden Abschnitt liefert ein für Punkrock typisches Backbeat-Schlagzeug-Pattern, zu dem Gitarre – zumeist mit gedämpftem Anschlag – und Bass überwiegend Achtel akzentuieren. Die Akkordfolge ist Am, F, C, G. Am wird dementsprechend als tonales Zentrum etabliert. Im Anschluss an diesen wiederum acht Takte dauernden Abschnitt ändert sich das rhythmische Fundament abermals, das Schlagzeug spielt ein schnelleres Punk-Pattern, dessen Snaredrum-Akzente nun jeweils auf den Achtel-Offbeats und nicht mehr auf den Zählzeiten 2 und 4 platziert sind. Die Akkordfolge ist C, G, F, G, in harmonischer Hinsicht ist somit ebenfalls eine Zäsur vernehmbar, die Verwendung der Tonikaparallele zu Beginn des Akkordmusters suggeriert aber keinen deutlichen Bruch. Nach weiteren acht Takten erfolgt eine Rückkehr zum typischen Punkrock-Pattern des Schlagzeugs, es findet nur noch ein ganztaktiger Wechsel zwischen den Harmonien F und G statt, bevor ein eintaktiges Riff – bestehend aus G-Dur-Akkordtönen – und der Satz “Immer mitten in die Fresse rein” in den Refrain überleiten. Die beschriebene Struktur lässt sich einerseits als Strophe mit vierteiliger, jeweils achttaktiger Binnengliederung auffassen. Ferner besteht die Möglichkeit, den vierten Abschnitt als Bridge zu verstehen – sofern Bridge als ein von Strophe zu Refrain überleitendes Element aufgefasst wird und nicht als Formteil, der nach der Wiederholung von Strophe und Refrain neu eingeführt wird (vgl. Appen/Frei-Hauenschild 2012: 61). Hierbei ergäbe sich die Einteilung in 24 Takte Strophe und acht Takte Bridge. Im Folgenden ist jedoch von der vierteilig gegliederten Strophe die Rede, da auch die drei vorherigen Strophenabschnitte deutlich voneinander getrennt erscheinen. Es folgt der Refrain mit der Akkordfolge C, G, Dm, F, dessen markante Merkmale ein viertaktiges, einmal wiederholtes Bläserriff und die Ska-Rhythmik sind. Der Rhythmus wird durch die Achtel-Offbeats von Hi-Hat und Gitarre sowie durch den Walking Bass konstituiert. Die bislang genannten Formteile werden in der Folge jeweils einmal wiederholt, wobei nun ein zweites Charakteristikum von SCHUNDER-SONG hervortritt: Die wiederholten Abschnitte werden gleich gespielt wie im ersten Durchlauf, häufig treten jedoch in unterschiedlicher Weise Nuancen hinzu. So verstärken die Bläser den Übergang in den ersten Abschnitt der Strophe, dem ein kurzes Hammer-on- und Pull-off-Lick der Gitarre hinzugefügt wird. Der folgende Abschnitt wird durch ein vollständig aus Achtel-Noten bestehendes Gitarrenriff angereichert und der mehrstimmige Einwurf “Irgendwo in eine andere Stadt” fungiert als Überleitung zum unveränderten dritten Abschnitt. Der vierte Strophenabschnitt verändert sich durch den Gesang Farin Urlaubs, der nun die Zeilen “Jetzt stehst du vor mir, und wir sind ganz allein / Und ich spucke weiter auf dich ein” doppelt, um dann zur vorherigen mehrstimmigen Version zurückzukehren. Im sich anschließenden Refrain sind die Bläser nicht mehr zu hören, das Riff wird nun von einer E-Gitarre gespielt. Unterlegt mit der Akkordfolge des Refrains folgt nun ein weiterer eigenständiger Formteil, der wesentlich vom mehrstimmig gesungenen “Mitten in die Fresse” geprägt ist. Auch in diesem Abschnitt findet ein Hantieren mit nuancierten Veränderungen des musikalischen Gerüsts statt, die einen Spannungsbogen erzeugen. Grundlage ist abermals das schnelle Punkrock-Pattern des Schlagzeugs, nach vier Takten tritt ein auf Sechzehntel-Anschlägen basierendes Muster der E-Gitarre hinzu. Es folgen acht Takte, in denen lediglich der mehrstimmige Gesang und die Grundschläge der Bassdrum zu hören sind, bis weitere acht Takte mit der vorherigen Instrumentierung erklingen, als zusätzliche Nuance nun aber eine Falsettstimme hinzutritt. Dieses Gerüst wird in den letzten acht Takten abermals erweitert, indem der Bläsersatz das aus dem Refrain bekannte Riff spielt, bevor der Song endet. Dieser 40 Takte andauernde letzte große Abschnitt ist mit traditionellen Formbezeichnungen schwer zu beschreiben. In harmonischer und textlicher Hinsicht ist eine starke Anlehnung an den Refrain festzustellen, weshalb eine Interpretation als Erweiterung bzw. Ausdehnung des Refrains oder die Auffassung eines in die Länge gedehnten Outros denkbar sind. Wenngleich sich die populäre Musik der vergangenen Jahrzehnte mehr und mehr von den Konventionen traditioneller Formmodelle distanziert hat, so war es gerade in frühen Punk-Songs der 1970er Jahre gang und gäbe, auf simple AABA-Strukturen zurückzugreifen (vgl. Appen/Frei-Hauenschild 2012: 117). Von diesem Modell hebt sich SCHUNDER-SONG deutlich ab, auch fällt die ungewöhnlich hohe Dichte der kompositorischen Nuancen ins Auge, die in ihrer Summe über den kompletten Song hinweg für Abwechslung sorgen und eine stetige Intensitätssteigerung bewirken. Das Resultat ist eine Komplexität, die von einer aus drei Instrumentalisten bestehenden Band in der Live-Darbietung nicht reproduziert werden kann – das Stück wird von Die Ärzte dennoch live gespielt und in seiner klanglichen Gestalt entsprechend verändert. Insbesondere hinsichtlich der verwendeten Rhythmen, der Instrumentierung und der schlicht gehaltenen Harmonik folgt SCHUNDER-SONG ohne Zweifel Gestaltungsprinzipien, die sich dem Punk-Kontext zuordnen lassen. Das Spiel mit diesen Konventionen äußert sich im Umgang mit formalen Gestaltungsweisen, im aufwendigen Arrangement des Stücks und in den Einflüssen aus anderen Stilbereichen, in diesem Falle Ska.

Das Ausweiten stilistischer Konventionen schlägt sich auch im Videoclip nieder, der unter der Regie von Kai Sehr entstand. Die Band soll den Wunsch geäußert haben, die im Text thematisierte und durch Rachegelüste motivierte Gewalt nicht zusätzlich visuell verhandeln zu wollen, woraufhin ein Videoclip in Anlehnung an die Tanz-Revuen Erich von Stroheims umgesetzt wurde (vgl. Karg 2001: 252). Tatsächlich sind gerade die Produktionen des in der Stummfilmzeit erfolgreich gewordenen Regisseurs Stroheim für die Darstellung von Gewalt bekannt. Als Vorbild für das Video zu SCHUNDER-SONG diente der 1925 erstmals im Kino gezeigte Film The Merry Widow, der auf Franz Lehárs Operette Die lustige Witwe basiert. Klar ersichtlich wird dies insbesondere durch die Kostüme der Tänzerinnen und die weißen Anzüge der Bandmitglieder – die Kleidungsstücke weisen eine starke Ähnlichkeit zu denen im filmischen Vorbild auf (vgl. Grob 2015: 72). So sind Die Ärzte im Videoclip häufig umringt von diversen Tänzerinnen zu sehen, zudem zeigen zahlreiche Einstellungen die Band bei der Aufführung des Songs. Gerade in rockmusikalischen Genres sind derlei Performance-Clips, die eine Band bei der inszenierten Aufführung des zu visualisierenden Songs zeigen, keine Seltenheit. Werden Musiker an ihren Instrumenten gezeigt, so bietet sich dem Konsumenten für gewöhnlich die Möglichkeit zur Imagination einer realen Aufführungssituation der zu hörenden Musik (vgl. Jost 2014: 147). Soll ein solcher Eindruck entstehen, müssen die Musiker darauf achten, ihre Videoclip-Performance realistisch wirken zu lassen. Die Ärzte hingegen inszenieren das Gegenteil – die zu sehende Performance steht weitgehend nicht in einem schlüssigen Verhältnis zur hörbaren Musik. Gitarrist Farin Urlaub ist häufig ohne Instrument zu sehen, das Schlagzeug von Bela B. ist mit zwei Tomtoms, jedoch nicht mit der stets zu hörenden Snaredrum ausgestattet. Der Schlagzeuger verwendet im Video zudem keine Sticks, sondern Besen, führt der Spieltechnik abträgliche Bewegungen aus und setzt bisweilen deutlich erkennbar nicht die tatsächlich zu hörenden Schlagzeug-Beats um. Überdies besteht der zu hörende Bläsersatz im Video lediglich aus Posaunisten. Bereits in den 1980er Jahren bestritt die Band zahlreiche TV-Auftritte in ähnlicher Weise und führte zum Playback der Musik unpassende Bewegungen aus, teils ohne oder mit nicht in den Songs zu hörenden Instrumenten. Auch in neueren Videoclip-Performances ist Bela B. bei nicht realistisch gestalteten Aufführungen zu sehen, so im Clip zu “M+F”. Im Video zu SCHUNDER-SONG entzieht sich die Band optisch den Genre-Konventionen und präsentiert sich in Anzüge gekleidet vor der Kulisse einer Tanz-Revue bei einer gezielt nicht glaubhaft wirkenden Performance. Bleiben in kompositorischer und klanglicher Hinsicht noch genügend Anknüpfungspunkte, so baut der Videoclip eine deutlichere Distanz auf. Letztlich demonstriert SCHUNDER-SONG durch das Spiel mit Konventionen und durch die Fülle musikalischer wie visueller Einflüsse eine der möglichen Strategien zur Erzeugung eines erweiterten Punk-Images.

IV. Rezeption

SCHUNDER-SONG wurde zur kommerziell erfolgreichen Single und erreichte Platz 5 der deutschen Charts. Der Song gilt als einer der größten Hits der Band und gehört bis heute zum Live-Repertoire. So wurde SCHUNDER-SONG auch auf den Live-Alben Wir wollen nur deine Seele und Die Nacht der Dämonen, zudem auf dem Best-of-Album Bäst ofveröffentlicht. Für das Tribute-Album GötterDÄmmerung nahm die Formation Die Kleine Tierschau eine Cover-Version des Songs auf.

 

BENJAMIN BURKHART


Credits

Guitar: Farin Urlaub
Vocals: Farin Urlaub, Bela B., Rodrigo González
Bass: Rodrigo González
Drums: Bela B.
Music/writer/songwriting: Farin Urlaub
Producer: Uwe Hoffmann
Label: Metronome Musik GmbH
Recorded: 1995
Published: 1995
Length: 3:12

Recordings

  • Die Ärzte. “Bravopunks”. On: 5, 6, 7, 8 – Bullenstaat!, 2001, Hot Action Records, Germany (CD/Album).
  • Die Ärzte. “Chanson d’Albert”. On: 3-Tage-Bart, 1996, Metronome, 576 897-2, Germany (CD/Maxi).
  • Die Ärzte. “M+F”. On: Auch, 2012, Hot Action Records, 930 0657 9, Germany (CD/Album).
  • Die Ärzte. “M+F”. On: M+F, 2012, Hot Action Records, 9300669, Germany (CD/Maxi-Single).
  • Die Ärzte. “Schunder-Song”, 1995, Metronome, 577 001-2, Germany (CD/Single).
  • Die Ärzte. “Schunder-Song”. On: Planet Punk, 1995, Metronome, 357533, Germany (CD/Album).
  • Die Ärzte. “Schunder-Song”. On: Wir wollen nur deine Seele, 1999, Hot Action Records, 547 974 – 2, Germany (2xCD/Album).
  • Die Ärzte. “Schunder-Song”. On: Bäst of, 2006, Hot Action Records, 930 003-2, Germany (2xCD/Album).
  • Die Ärzte. “Schunder-Song”. On: Die Nacht der Dämonen, 2013, Hot Action Records, 9300714, Germany (CD/Album).

Covers

Die Kleine Tierschau. “Schunder-Song”. On: GötterDÄmmerung (Various Artists), 1997, Gringo Records, GRINGO 979, Germany (2xCD/Album).

References

  • Appen, Ralf von/Frei-Hauenschild, Markus: AABA, Refrain, Chorus, Bridge, PreChorus – Songformen und ihre historische Entwicklung. In: Black Box Pop. Analysen populärer Musik (= Beiträge zur Popularmusikforschung 38). Ed. by Dietrich Helms and Thomas Phleps. Bielefeld: Transcript 2012, 57-124.
  • Grob, Norbert: Drei Meister in Hollywood. Erich von Stroheim – William Wyler – Otto Preminger (= Deep Focus 21). Berlin: Bertz + Fischer 2015.
  • Jost, Christofer: Videoclip und Musik im Fernsehen. In: Populäre Musik (= Kompendium der Musik 14). Ed. by Ralf von Appen, Nils Grosch and Martin Pfleiderer. Laaber: Laaber 2014, 141-153.
  • Karg, Markus: Die Ärzte. Ein überdimensionales Meerschwein frisst die Erde auf. Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf 2001.

Films

  • Barb Wire. Director: David Hogan. PolyGram, 1996.
  • The Merry Widow. Director: Erich von Stroheim. Warner Brothers, 1925.

About the Author

Benjamin Burkhart is currently a PhD student at the University of Music FRANZ LISZT Weimar and a research fellow at the Center for Popular Culture and Music at the University of Freiburg.
All contributions by Benjamin Burkhart

Citation

Benjamin Burkhart: “Schunder-Song (Die Ärzte)”. In: Songlexikon. Encyclopedia of Songs. Ed. by Michael Fischer, Fernand Hörner and Christofer Jost, http://www.songlexikon.de/songs/schundersong, 10/2018.

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