1983
Frankie Goes to Hollywood

Relax

RELAX war die Debüt-Single der britischen Electro-Pop-Band Frankie Goes to Hollywood, die zu den bestverkauften Singles in Großbritannien gehört.

I. Entstehungsgeschichte

RELAX entstand Anfang der 1980er Jahre als die Band um Lead-Sänger Holly (William) Johnson (*1960) mit Paul Rutherford (*1959) an den Keyboards, Brian Nash (*1963) an der Gitarre, Mark O’Toole (*1963) am Bass und Peter Gill (*1964) am Schlagzeug noch tief in der Punk-Szene Liverpools verankert war. Allerdings hat der Song, den die Band damals unter dem Namen RELAX spielte und der Holly Johnson, Mark O’Toole und Peter Gill zugeschrieben wird, nur wenig mit dem zu tun, was 1983 schließlich unter diesem Titel auf der Debüt-Single von Frankie Goes to Hollywood erschien. Die Band war im Februar 1983 mit der Urversion von RELAX in der Sendung The Tube von Channel 4 des britischen Fernsehens zu sehen gewesen, eine Plattform für Newcomer-Bands, die als TV-Pendant zu den Peel Sessions des legendären Radio-DJs John Peel (1939-2004) bei Radio One der BBC angelegt war. Hier sah und hörte sie Label-Gründer und Pop-Produzent Trevor Horn (*1949), den gerade das Unfertige dieser Urversion von RELAX anzog. Er nahm die Band für sein Label ZTT unter Vertrag und verwandelte sie in ein Hightech-Pop-Projekt, für das dann die Stilbezeichnung Hi-NRG (Akronym von High Energy) aufkam. Die von ihm produzierte Version von RELAX enthielt allerdings fast nichts mehr vom Original. Lediglich die Stimme von Leadsänger Holly Johnson, die Background-Vokals von Paul Rutherford sowie ein Sample des Geräusches, das die Gruppe beim Sprung in einen Swimming Pool erzeugte, blieben im Prozess der Produktion des Titels von der Band übrig. RELAX ist auf einer 16-Spur-Maschine unter Verwendung eines MiniMoog-Synthesizers und eines Fairlight CMI Samplers – der erste digitale Sampler, der auf dem Markt war – technisch generiert worden. “J.J.” Jeczalik (*1955) programmierte den Fairlight CMI, Session-Keyboarder Andy Richards (*1952) und der als Toningenieur sowie als Gitarrist bei der Produktion agierende Steve Lipson (*1954) lieferten das Klangmaterial dafür. Den Rest besorgte Produzent Trevor Horn, der mit einer virtuosen Handhabung der klanggestalterischen Möglichkeiten der Studiotechnik wie Sampling, Overdubbing, Mixing und Editing dem Song seine Gestalt gab. Holly Johnson reflektierte das später mit den Worten: “I’m not longer a singer, I’m a work of art.” (Johnson 1985: 15)

RELAX erschien am 24. Oktober 1983 mit “One September Monday” als B-Seite auf ZTT. Doch Trevor Horn beließ es nicht dabei, sondern demonstrierte die gestalterischen Möglichkeiten des Studios und seine eigene Rolle als Studio-Virtuose mit der parallelen Veröffentlichung von RELAX in siebzehn verschieden abgemischten Versionen, neben der Single-Version mit einer Länge von 3:57 Minuten und der Radio-Version mit 3:55 Minuten Länge u.a. als Sex Mix mit 16:20 Minuten Länge, als From Soft to Hard Mix mit 4:21, als New York Mix mit 8:20, als U.S. Mix mit 7:20 und als Disco Mix mit 6:15 Minuten Länge, um nur die Bekanntesten zu nennen. Das von der britischen Buchillustratorin Anne Yvonne Gilbert (*1951) gezeichnete Cover der Single mit den Rücken an Rücken liegenden Körpern von Holly Johnson und Paul Rutherford  in offen homosexueller Pose gilt als eines der berühmtesten und kontroversesten Plattencover überhaupt, das für den Erfolg von RELAX eine nicht unwesentliche Rolle spielte. Die Single-Version des Titels ist Ende 1984 unter dem Titel RELAX (COME FIGHTING) in das Album Welcome to the Pleasuredome von Frankie Goes to Hollywood aufgenommen worden.

II. Kontext

Trevor Horn hatte seine Kariere in den späten 1970er sehr erfolgreich mit der Gründung der Band The Buggles begonnen, deren legendär gewordener Song “Video Killed the Radio Star” (1981) im August 1981 den Musikfernsehkanal MTV eröffnete. Mit dieser Band, in der er als Gitarrist, Schlagzeuger und Sänger tätig war, begann auch seine Produzentenkarriere, denn die Band produziert sich unter seiner Leitung selbst. Parallel dazu war er als Sänger für die Art Rock Band Yes unterwegs. Anfang 1983 gründete er zusammen mit dem Musikjournalisten Paul Morley (*1957), dem Toningenieur Gary Lagan (*1956), dem Synthesizer-Programmierer Jonathan Edward Stephen “J.J.” Jeczalik und der Arrangeurin Anne Dudley (*1956) das Avantgarde-Projekt Art of Noise, das mit futuristischen Klangcollagen die Popmusik gleichsam neu erfinden wollte. Dafür entstand auch das Label ZTT, benannt nach dem Lautpoem Zang Tuum Tumb des italienischen Futuristen Filippo Tommaso Marinetti (1876-1944) – eine Referenz, die programmatisch gemeint war. Bevor er für das Label, für dessen Veröffentlichungen Mitbegründer Paul Morley als ehemaliger Musikjournalist die manifestartigen Liner Notes schrieb und das Marketing besorgte, Frankie Goes to Hollywood unter Vertrag nahm, hatte Trevor Horn sich mit dem Album Lexicon of Love (1982) der New Wave Band ABC bereits als einer der wichtigsten Repräsentanten des New Pop etabliert, eine um die Wende zu den 1980er Jahren aufgekommene Sammelbezeichnung für die diversen Stil-Kreationen der Post-Punk-Ära, die sich dann vor allem mit den Namen von Bands wie Wham, Culture Club, Duran Duran und eben Frankie Goes to Hollywood verband.

III. Analyse

Das Grundgerüst von RELAX, das der Single-Version entspricht, ist an die klassische AABA-Form des Pop-Songs angelehnt. Alle anderen Versionen folgen diesem Aufbau, dehnen die einzelnen Formteile aber teils erheblich und sind mit gesampeltem bzw. technisch generiertem Klangmaterial angereichert. In der Grundform der Single-Version beginnt der Song mit einem zwölftaktigen Intro. Es folgt der zwölftaktige Teil A. Er wird unverändert wiederholt. Der zweiunddreißigtaktige Mittelteil B ist musikalisch kontrastierend angelegt, bevor Teil A in etwas modifizierter Form nochmals wiederholt wird. Abweichend von der Standardform folgt danach eine nochmalige recht weit gehend modifizierte Wiederholung von Teil A, an die sich eine dritte Wiederholung diesmal in der Ausgangsgestalt anschließt, bevor der Song in einem sechstaktigen Outro ausläuft. Das ergibt den folgenden Gesamtaufbau: Intro – A – A – B – A’ – A” – A – Outro.

Die einzelnen Formteile sind aus Viertaktgruppen zusammengesetzt. So beginnt das Intro mit einer Synthesizerfläche, über der Vokalisen schweben, die in ihrem suchenden Charakter, unterstützt durch einen Taktwechsel in Takt 4, auch nicht annähernd erahnen lassen, was dann musikalisch folgen wird. In Takt 8 nimmt der Song mit dem fast ununterbrochen in Achteln durchlaufenden eintaktigen Bassriff dann Fahrt auf. Nach dem zwölftaktigen Intro folgt ein zwischengeschobener Takt, der den Auftakt zu Teil A, dem Chorus enthält. Mit solchen Zwischenschüben werden das Formschema und damit die Erwartungshaltung immer wieder durchbrochen, was durch den mechanisch durchlaufenden Bassriff aber geschickt kaschiert ist. Der Chorus, Teil A, besteht aus zwei Viertaktgruppen (Relax don’t do it / When you want to go to it / Relax don’t do it / When you want to come und Relax don’t do it / When you want to suck to it / Relax don’t do it / When you want to come), wobei nach der letzten Viertaktgruppe wieder zwei Takte zwischengeschoben sind, bevor Teil A mit seinen beiden Viertaktgruppen wiederholt wird.

Teil B besteht aus vier Viertaktpaaren. Das erste ist instrumental und variiert eine markante Bassfigur  (e-cis-d); das zweite vokal (But shoot it in the right direction / Make making it your intention-ooh yeah…), aber mit einem ausgeprägteren melodischen Duktus als der Rest des Songs und begleitet von flächigen Keyboardakkorden; das dritte ist eine Modifikation des ersten Viertaktpaares; das vierte schließlich greift die erste Viertaktgruppen von Teil A auf und modifiziert diese mit eingeschobenen Gitarrenlicks und Rhythmuspatterns.

Die Wiederaufnahme von Teil A wird dann durch das gesampelte Geräusch der in den Swimming Pool springenden Band eingeleitet. Die Wiederholungen dieses Teils sind durch unterlegte oder zwischengeschobene Samples und Wiederholung einzelner Textphrasen modifiziert, so dass am Ende das titelgebende “Relax” in den knapp vier Minuten insgesamt 24 Mal zu hören ist.

Musikalisch lebt dieser Song von der scheinbaren Redundanz der Aneinanderreihung einiger weniger rhythmischer und melodischer Grundelemente, was ihn zu einem idealen Stück Tanzmusik macht. Aus der Nähe betrachtet, ist die Redundanz insofern aber nur scheinbar, weil zwar durch das vordergründige und gleich bleibende Rhythmuspattern der Eindruck der bloßen Wiederholung des Immergleichen erweckt wird, tatsächlich aber sowohl die Formteile als auch die musikalischen Elemente mal mehr mal weniger ausgeprägt modifiziert sind. Im Klangdesign sind diese Modifikationen noch ausgeprägter, so dass zwar das Gleiche zu erklingen scheint, aber durch das Ausreizen der klanggestalterischen Möglichkeiten der Aufnahmetechnik variiert wird. Der sequenzielle Aufbau mit den gleichsam um sich kreisenden Viertaktgruppen nimmt dem Titel allerdings jenes lineare resp. narrative Element, das einen Song auch musikalisch erst zum Song macht. RELAX ist eher ein Track denn ein Song, ein sich zyklisch entfaltender Klangstrom ohne zwingenden Anfang und Ende. Und eben das ist mit der Veröffentlichung von siebzehn verschiedenen Versionen, die das gleiche Ausgangsmaterial in immer wieder anderen Kombinationen präsentieren, von Trevor Horn eindrucksvoll demonstriert worden. Er hat damit den Grundstein für den Dance-Track der Club-Musik gelegt.

IV. Rezeption

Obwohl RELAX mit einer Anzeigen-Kampagne startete, die auf dem provokanten Cover der Single beruhte, dauerte es bis Januar 1984, dass die Platte die Top Ten der britischen Charts erreichte. Am 5. Januar 1984 erschien Frankie Goes to Hollywood mit RELAX in der wöchentliche Chart-Show Top of  the Pops im Ersten Programm des britischen Fernsehens, was wegen der homosexuellen Anzüglichkeiten des Textes und dem Gay-Outfit der Band einen Sturm der Entrüstung auslöste. Die Band bestritt zwar immer, dass der Text sexuell gemeint sei, eine andere als obszöne Lesart lassen die wenigen Textzeilen, die es neben den Worten “Relax” und “Come” hier gibt, aber eigentlich gar nicht zu. Der BBC war der Aufruhr in der konservativen britischen Öffentlichkeit jedenfalls Anlass genug, den Song in ihren Programmen fortan zu sperren. Auch das von Bernhard Rose (*1960) produzierte und in einem Sadomaso Gay Club angesiedelte Video zu RELAX ist weder von der BBC noch von MTV ausgestrahlt worden. Erst das daraufhin Ende 1984 von Kevin Godley (*1945) und Lol Creme (*1947) produzierte Performanz-Video ging auf MTV zur Promotion des Albums Welcome to the Pleasuredom in Heavy Rotation.

Wie immer in solchen Fällen erwiesen sich die Sendeverbote als unbezahlbare Werbung und so erreichte die Platte auch prompt am 24. Januar 1984 Platz 1 der britischen Single-Charts. Sie hielt sich dort fünf Wochen und blieb noch 48 weitere Wochen in den Charts. Mit 2 Millionen verkauften Exemplaren gehört RELAX bis heute zu den am häufigsten verkauften Singles in Großbritannien. Mit Ausnahme von Polen und Portugal, wo es der Titel nur auf Platz 18 der jeweiligen Charts brachte, erreichte RELAX in allen europäischen Ländern die Top Ten, vielfach auf der Spitzenposition. In den USA, wo der Titel erst Ende 1984 erschien, wiederholte sich die zunächst verhaltene Resonanz, bevor im März 1985 der Titel auch hier die Top Ten, wenn auch nur auf Platz 10 erreichte.

Die im September 1993 erfolgte Wiederveröffentlichung der Single-Version als RELAX – THE SECOND COMING schaffte es noch einmal in die britischen Top Ten, diesmal auf Platz 5, was für ein Reissue mehr als respektabel ist. Ungeachtet der Verkaufserfolge aber war die Platte weltweit in den Dance-Clubs der 1980er Jahre ein unangefochtener Hit. Bis heute hat er sich in den Live-DJ-Mixen behauptet.

Die erste Cover-Version erschien noch 1984 von dem britischen Reggae-Musiker Judge Dread (Alexander Minto Hughes, 1945-1998) sowohl in einer Single als auch in einer Maxi-Single-Fassung. 2001 schaffte es die amerikanische Indie-Rock-Band Powerman 5000 mit einer Cover-Version von RELAX in die US-Single-Charts, nachdem ihre Version in dem Soundtrack des Films Zoolander (Village Roadshow Pictures, USA 2001) des Comedy-Spezialisten Ben Stiller (*1965) integriert worden war. Weniger bekannte Cover-Versionen haben 1997 das als Brooklyn Bounce firmierende Hamburger Trance-Duo Matthias Menck (*1964) und Dennis Bohn (*1967), 2000 die amerikanische Industrial-Rockband Kevorkian Death Cycle, 2002 der amerikanische Pop-Swing-Humorist Richard Cheese (Mark Jonathan Davis, *1965) mit seiner Retro-Band Lounge Against the Machine, 2004 die US-Indie-Rockband The Dandy Warhols, 2008 die Ludwigsburger Heavy Metal Band Atrocity, 2010 der kanadische Pop-Sänger und Pop-Tänzer Blake McGrath (*1983) und 2014 schließlich die amerikanische Rockband Blondie um die Sängerin Debbie Harry(*1945) vorgelegt.

PETER WICKE


Credits

Komposition, Text: Holly Johnson, Mark O’Toole, Peter Gill
Produktion: Trevor Horn

Recordings

  • Frankie Goes to Hollywood. “Relax” / “One September Monday”, 1983, ZTT, ZTAS1, UK (Vinyl-7”/Single).
  • Frankie Goes to Hollywood. “Relax (Warp Mix)”, 1983, ZTT, ZTAS 1, UK (Vinyl-7″/Single Sided/Promo Single).
  • Frankie Goes to Hollywood. “Relax – Special U.S. Remix”, 1983, ZTT, 12 ZTAS, UK ‎(Vinyl-12″/Maxi Single).
  • Frankie Goes to Hollywood. “Relax”, Relax – The Last Seven Inches!, 1983, ZTT, ZTAS1DJ, UK‎ (7″/Promo Single).
  • Frankie Goes to Hollywood. “Relax” (Sex Mix) / “Ferry Cross the Mersey”, “Relax (From Soft to Hard)”, 1983, ZTT, 12 ZTAS 1, UK (Vinyl-12″/Maxi Single).
  • Frankie Goes to Hollywood. “Relax (New York Mix)” / “Ferry Cross the Mersey”, “Relax (From Soft to Hard)”, 1983, ZTT, 12ISZTAS, UK (Vinyl-12″/Maxi Single).
  • Frankie Goes to Hollywood. “Relax (U.S. Mix)”, “Ferry Cross the Mersey”, “Relax (From Soft to Hard)”, 1983, ZTT, 651096, UK (CD/Maxi Single).
  • Frankie Goes to Hollywood. “Relax (Disco Mix)” / “Ferry Cross the Mersey” / “Relax (From Soft to Hard)”, 1983, ZTT, 200 068-6, UK (Vinyl-12″/Maxi Single).
  • Frankie Goes to Hollywood. “Relax (Long Version)” / “Relax (Move)”, “Relax (Instrumental)”, 1983, Island Records, 0-96975, US (Vinyl-12″/Maxi Single).
  • Frankie Goes to Hollywood. “Relax MCMXCIII”, Relax , 1993, ZTT, PRO 2030, FR (Cassette/Single).
  • Frankie Goes To Hollywood. “Relax (Ollie J Remix)”, Relax – The Second Coming, 1993, ZTT, SAM 1231, UK (Vinyl-12″/Doppel-Maxi Single).
  • Frankie Goes To Hollywood. “Relax (Trip-Ship Edit)”, Relax – The Second Coming, 1983, ZTT, SAM 1231, UK (Vinyl-12″/Doppel-Maxi Single).
  • Frankie Goes To Hollywood. “Relax (Ollie J’s Seven Inches)”, Relax – The Second Coming, 1983, ZTT, SAM 1231, UK (Vinyl-12″/Doppel-Maxi Single).
  • Frankie Goes To Hollywood. “Relax (Jam & Spoon HI-N-R-G Mix)”, Relax – The Second Coming, 1983, ZTT, SAM 1231, UK (Vinyl-12″/Doppel-Maxi Single).
  • Frankie Goes To Hollywood. “Relax (Jam & Spoon Trip-O-Matic Fairy Tale Mix)”, Relax – The Second Coming, 1983, ZTT, SAM 1231, UK (Vinyl-12″/Doppel-Maxi Single).
  • Frankie Goes To Hollywood. “Relax (MCMXCIII ) – Mixed by Gregg Jackman)”, Relax – The Second Coming, 1983, ZTT, SAM 1231, UK (Vinyl-12″/Doppel-Maxi Single).
  • Frankie Goes to Hollywood. “Relax (Radio Version)” / “Ferry Cross The Mersey”, 1984, Island Records, WIP 6660, South Africa (Vinyl-7″/Single).
  • Frankie Goes to Hollywood. “Relax (US Dance Mix)”, 1984, Island Records, X 13152, AU(Vinyl-12″/Maxi Single).
  • Frankie Goes to Hollywood. “The US Mix” (Come Dancing), From Soft To Hard – From Dry To Moist, 1984, ZTT, CTIS 102, UK (Cassette/Single).

Covers

  • Judge Dread. “Relax”, 1984, Creole Records, CRT 66, UK (Vinyl-7″/Single).
  • Judge Dread. “Relax”, 1984, Creole Records, CR 66, UK (Vinyl-12″/Maxi-Single).
  • Brooklyn Bounce. “Relax”, The Beginning, 1997, Club Tools, 006365-2 CLU, DE (CD/Album).
  • Kevorkian Death Cycle. “Relax” / “Relax (Assemblage 23 Mix)” / “Remix – Assemblage 23” / “Relax (Nikk Shifter’s Ecstatic Relaxation Mix)”/ “Remix – Nikk Shifter”/ “Kill For Christ (Remix)”, 2000, Metropolis, MET 167, US (CD/Maxi-Single).
  • Powerman 5000. “Relax”, 2001, Hollywood Records, 0927-43526-2, ‎EU (CD/ Maxi-Single).
  • Richard Cheese And Lounge Against The Machine. “Relax”, Tuxicity, 2002, Ideatown Records, US (CD/Album).
  • The Dandy Warhols. “Relax”, The Black Album / Come On Feel The Dandy, 2004, Beat The World Records, CD-001, US (CD/Album).
  • Atrocity. “Relax”, Werk 80 II, 2008, Napalm Records, NPR 238CD, A (CD/Album).
  • Blake McGrath. “Relax”, Time To Move, 2010, Universal Music Canada, ‎0252744744, CA (CD/Album).
  • Blondie. “Relax”, Deluxe Redux / Ghosts Of Download, 2014, Noble, ID NBL 500-2, US (CD/Doppel-Album).

References

  • Cope, Julian: Head-on: Memories of the Liverpool Punk Scene and the Story of the “Teardrop Explodes”; 1976-82. Yatesbury Wiltshire: Head Heritage 1994.
  • Johnson, Holly: A Bone In My Flute. London: Century 1994.
  • Johnson, Holly: Interview in: New Musical Express, 30. März 1985, 15.
  • Nash, Brian: Nasher Says Relax. Inside the Band and Beyond the Pleasuredome. London: Trinity Mirror Sport Media 2012.
  • Reynolds, Simon: Rip It Up and Start Again. Postpunk 1978-1984. London: Faber & Faber 2005.

Links

  • Originalversion auf The Tube 1983: https://www.youtube.com/watch?v=yBAEdRzvKqM, [03.02.2016].
  • Relax auf Top of the Pops 1984: https://www.youtube.com/watch?v=x9jaetVOlKw, [03.02.2016].
  • Trevor Horn über die Produktion von Relax: https://www.youtube.com/watch?v=-uQ_lQeOE0c, [03.02.2016].
  • Relax Musikvideo, erste Version 1983: http://www.myvideo.de/musik/frankie-goes-to-hollywood/relax-version-1-video-m-7655498, [03.02.2016].
  • Relax Musikvideo, zweite Version 1984: http://www.dailymotion.com/video/x1j476_frankie-goes-to-hollywood-relax_music, [03.02.2016].

About the Author

Prof. Dr. Peter Wicke teaches theory and history of popular music and is director of the Center for Popular Music Research at the Humboldt University Berlin.
All contributions by Peter Wicke

Citation

Peter Wicke: “Relax (Frankie Goes to Hollywood)”. In: Songlexikon. Encyclopedia of Songs. Ed. by Michael Fischer, Fernand Hörner and Christofer Jost, http://www.songlexikon.de/songs/relaxfrankiegoes, 01/2016 [revised 02/2016].

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