2001
Jan Delay

Ich möchte nicht, dass ihr meine Lieder singt

ICH MÖCHTE NICHT, DASS IHR MEINE LIEDER SINGT war die erste Single-Auskopplung des Albums Searching for the Jan Soul Rebels von Jan Delay, der damit eines der ersten Reggae-Alben mit deutschen Songtexten veröffentlichte.

I. Entstehungsgeschichte

Zum Ende der 1990er-Jahre feierte Jan Phillip Eißfeldt als Mitglied der Hip Hop-Gruppe Absolute Beginner infolge der Veröffentlichung des Albums Bambule Erfolge, die für deutschsprachige Interpreten des Genres in diesem Ausmaß bis dato ungewöhnlich waren. Eißfeldt war zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Jahre in der deutschen Hip Hop-Szene aktiv, veröffentlichte 2001 unter dem Künstlernamen Jan Delay indes eines der ersten deutschsprachigen Reggae-Alben: Searching for the Jan Soul Rebels. Auf diesem ist auch der Song ICH MÖCHTE NICHT, DASS IHR MEINE LIEDER SINGT enthalten, der überdies als erste Single-Auskopplung inklusive Videoclip veröffentlicht wurde. Für Aufsehen sorgte der Song, da Jan Delay hierbei gegen die vermeintlich ‘falschen’ Rezipienten seiner Musik ansingt. Dies ist als Reaktion auf den plötzlich eintretenden enormen Erfolg und die große Reichweite der Absoluten Beginner zu interpretieren; nicht zuletzt deshalb, da auch der zweite MC der Formation, Denyo, im selben Jahr den Track “Single Sells” veröffentlichte, dessen Text sich kritisch mit Vorwürfen des kommerziellen Ausverkaufs auseinandersetzt. Somit veröffentlichten beide Musiker eigenständig Songs, die den Erfolg aus einer distanzierten, ablehnenden Perspektive betrachten. Darüber hinaus leistete Jan Delay mit dem Song und dem Album einen Beitrag zur Etablierung des Reggae im deutschsprachigen Raum.

II. Kontext

Um die Jahrtausendwende erfuhr Reggae in Deutschland neue Impulse, im Rahmen derer deutsche Künstler diese Musik nicht nur zunehmend adaptierten, sondern sie bisweilen auch in ihrer Muttersprache präsentierten. Nachdem bis zur Mitte der 1990er-Jahre lediglich Hans Söllner und Ragga Fränkie für Reggae mit deutschen bzw. bayrischen Texten bekannt waren, tat sich die Hip Hop-Formation Freundeskreis 1998 mit einer Reggae-Version von “Halt dich an deiner Liebe fest” (Ton Steine Scherben) hervor, Jan Delay folgte ein Jahr später mit einer Adaption des Nena-Songs “Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann”. Im selben Jahr wie Searching for the Jan Soul Rebels erschien das Album New Dubby Conquerors der Reggae- und Dancehall-Band Seeed, die ihre Songs überwiegend auf Deutsch singt (vgl. Karnik/Phillips 2007: 170). Zudem veröffentlichte der mittlerweile international erfolgreiche Sänger Gentleman 1999 sein erstes Album Trodin’ On, mit Patrice trat ein weiterer deutscher Reggae-Sänger ins Licht der Öffentlichkeit, insbesondere durch eine gemeinsame Tournee mit Lauryn Hill. Beide Künstler sangen keine Texte in deutscher Sprache und suchten in höherem Maße die stilistische Nähe zu den jamaikanischen Vorbildern, leisteten aber zweifelsohne einen maßgeblichen Beitrag zur Popularisierung des deutschen Reggae bzw. Reggae aus Deutschland. Jan Delays Searching for the Jan Soul Rebels lässt sich hingegen nicht als Versuch auffassen, dem jamaikanischen – und damit ‘authentischen’ – Reggae möglichst detailgetreu nachzueifern. Das Album lässt sich vielmehr als gelungene Aneignung des Reggae-Idioms begreifen, als Veröffentlichung, die sich mit deutschen, teils politischen Texten explizit an ein deutsches Publikum richtete (vgl. Köhlings/Lilly 2012: 85 f.). Folglich wird Searching for the Jan Soul Rebels als “Blaupause für Reggae auf Deutsch” (Karnik/Philipps 2007: 172) und sogar als “epochale[s]” Album bezeichnet (ebd.: 170). Jan Delay befand sich aufgrund seiner Popularität in einer komfortablen Ausgangsposition, um auch mit Reggae Erfolge feiern zu können. Zudem beinhaltet das Album zahlreiche sozialkritische Textelemente und fügte sich ein in eine Reihe von Veröffentlichungen deutscher Hip Hop-Künstler des Jahres 2001, die politische und gesellschaftskritische Themen behandelten – bspw. der Track “Weck mich auf” von Samy Deluxe oder der antifaschistische Song “Adriano (Letzte Warnung)” des afrodeutschen Künstler-Kollektivs Brothers Keepers (Karnik 2003: 104). Sozialkritische Elemente prägen das Gesamtkonzept des Albums auch in optischer Hinsicht: Auf dem Cover ist ein Foto eines gegen Demonstranten gerichteten Polizeieinsatzes aus den 1960er-Jahren zu sehen, im Booklet sind die an der Produktion Beteiligten mit Sturmmasken und im Stil von Antifa-Aktivisten abgebildet (ebd.: 107). Systemkritische Text- und Bildinhalte sind zentrale künstlerische Ausdrucksmittel des jamaikanischen Roots Reggae, den Jan Delay hierbei musikalisch aufgreift. Die konkreten Inhalte adaptiert der deutsche Künstler jedoch nicht: Bei Jan Delay geht es etwa um kritische Stellungnahmen zu Themen, deren Ursprünge in der hiesigen Popkultur liegen. Ein Beispiel hierfür ist ICH MÖCHTE NICHT, DASS IHR MEINE LIEDER SINGT, in dem der Künstler sich über die Textebene von Zuhörern distanziert, die seine überaus erfolgreiche Musik in scheinbar unpassende Kontexte stellen und sie ‘falsch’ rezipieren.

III. Analyse

ICH MÖCHTE NICHT, DASS IHR MEINE LIEDER SINGT wurde in typischer Roots bzw. Modern Roots Reggae-Besetzung aufgenommen. Zu hören sind Schlagzeug, Bass, E-Gitarre, Orgel, Bläsersatz und ein Synthesizer, hinzu treten Jan Delays Lead-Gesang und eine Background-Stimme, die von Brooke Russell beigesteuert wurde. Bei einem Tempo von 70 bpm sind auch die Rhythmen charakteristisch für diesen Stilbereich und geprägt vom One-Drop-Pattern des Schlagzeugs. Bass Drum und Snare Drum erklingen stets auf den Zählzeiten 2 und 4, die Hi-Hat tritt mit Kombinationen aus Achtel- und Sechzehntelakzenten hinzu, zudem sorgen vereinzelte Snare Drum-Schläge und Rimshots für Abwechslung. Die Orgel spielt Reggae-typische Achtel-Offbeat-Akkorde, während die Gitarre nur vereinzelte Akzente beisteuert. Der Bläsersatz ergänzt vor allem im Refrain den Gesang als zusätzliche melodische Komponente. Grundlegend besteht der Song aus einer Strophe, in der die Akkorde Am und Hm im steten ganztaktigen Wechsel konstitutiv sind, und einem Refrain, dem die Harmonien Em und Hm zugrunde liegen. Die Abschnitte erfolgen leicht variierend im konstanten Wechsel, dienen ebenso als Grundlage für ein Intro sowie für ein Trompetensolo und weisen eine Länge von vier bis zwölf Takten auf. Jan Delays Gesang ist rhythmisch sowie metrisch von großer Flexibilität gekennzeichnet und bildet einen Kontrast zum ebenmäßigen rhythmischen und harmonischen Fundament. Charakteristisch ist die stark nasale Stimmgebung, die hierbei im Reggae-Kontext durch seine flexible rhythmische Darbietung und die unkonventionelle Aussprache oder Betonung vieler Wörter und Silben deutlicher hervorsticht als im stark auf rhythmischen Flow ausgerichteten Rap. Jan Delay tut sich allerdings auch im Hip Hop-Kontext durch eine eher sangliche Darbietung seines Sprechgesangs hervor.

Der Songtext von ICH MÖCHTE NICHT, DASS IHR MEINE LIEDER SINGT beschreibt Musikfans, von denen sich Jan Delay distanziert. Er wirft dem angesprochenen Teil des Publikums vor, seine Kunst sowie die anderer Künstler verschiedener Genres nicht adäquat zu verstehen oder zu rezipieren und fordert, sich unter diesen Umständen nicht mit seinen Veröffentlichungen zu beschäftigen, d. h. seine Lieder nicht zu singen. Zu Beginn des Textes kategorisiert der Sänger diese Fans wie folgt: “Die mit dem Sonnenbank-Funk und dem Talkshow-Soul. Die mit dem Kaufhaus-Punk und hannoveranischem Rock&Roll”. Genannt werden Genres – mit Ausnahme von Punk alle afroamerikanischer Provenienz –, die allesamt der Artikulation subkultureller Rebellion dienten oder noch immer dienen. Die künstliche Hautbräunung erzeugende Sonnenbank, die vielerorts kritisierte Talkshow im Nachmittagsfernsehprogramm, das kapitalistische Kaufhaus und die als öde sowie trist geltende Stadt Hannover stehen jedoch im Gegensatz zu diesen Bedeutungen – Fans, die die Musik in solcher Weise missverstehen, sind im Sinne des Songtextes die abzulehnenden Rezipienten (vgl. Hörner 2012: 3). Interessanterweise fällt Jan Delay, der zu diesem Zeitpunkt beinahe ausschließlich als Hip Hop-Künstler in Erscheinung getreten war, dieses Urteil im Kontext eines Reggae-Songs, was konservativen Anhängern dieser Musik genügend Angriffsfläche für ähnliche Vorwürfe bieten konnte. Im Refrain erfolgt die eindeutige Ablehnung jener Fans, welche seine Musik und die genannten ‘authentischen’ Stilrichtungen nicht verständen. In der zweiten Strophe bedient sich Jan Delay zur Verdeutlichung seiner eigenen Position bekannter Symbole des Kapitalismus bzw. der entsprechenden Kritik an ebendiesen. Zum einen geschieht dies durch eine Distanzierung vom Axel Springer Verlag, zum anderen durch den Satz “Denn vor allem können die Babylonier nicht klatschen und tanzen”. In der Reggae-Kultur und in der mit dieser eng verknüpften Rastafari-Religion dient “Babylon” (im Anschluss an die biblische Symbolik) als Sinnbild des westlichen Kapitalismus. Die abzulehnenden Rezipienten, die Babylonier, werden wiederum als unfähig dargestellt, die Musik angemessen zu verstehen. Eine solche Anspielung verstehen in der Regel diejenigen Fans, die mit der Reggae-Kultur vertraut sind und dementsprechend über spezifisches subkulturelles Wissen verfügen. Die Demonstration szenebezogener Kenntnisse findet ihren Fortgang im zweiten Refrain mit der Zeile “Immer wenn von euren Lippen mein Lied erklingt, ist es wie für ein Writer, wenn sie seinen Wholecar buffen”. Im Hip Hop-Kontext bezeichnet “Writer” einen Graffiti-Künstler, “Wholecar” einen vollständig besprühten Bahnwaggon und “buffen” die anschließende Säuberung desselben. Auch hierbei ist ein bestimmtes Maß an Szene-Kenntnissen Voraussetzung für das Textverständnis, womit Jan Delay die Trennung zwischen gewollten und ungewollten Fans bekräftigt (vgl. ebd.: 4). Im dritten Refrain findet sich schließlich eine klare Artikulation dieser distanzierten Haltung: “Leute, die mich mit irgendner Scheiße volllabern, ohne den Inhalt der Texte zu raffen”. Den kompletten Songtext durchzieht die Konstruktion einer Dichotomie zwischen denjenigen Fans, die die Kunst Jan Delays nicht angemessen rezipieren, und auf der anderen Seite den erwünschten, mit subkulturellem Wissen ausgestatteten Anhängern – es geht um möglichst ‘authentische’ Kunst und um Rezipienten, die diese als solche erkennen und im Stande sind, sie angemessen zu würdigen.

Der Videoclip zeigt Jan Delay inmitten einer Szenerie, die offenbar die Mentalität des ‘falschen’ Publikums reflektieren soll: dem Kölner Karneval. Jan Delay mischt sich – verkleidet als Terrorist mit Maschinengewehr – unter das kostümierte Volk und ist auf Karnevalswägen, auf den Straßen Kölns und in einer Kneipe zu sehen. Die Karnevalisten, der von diesen reichlich konsumierte Alkohol, Marschkapellen und Mettbrötchen sind Motive des Videoclips, die vermeintlich deutsche Klischees darstellen sollen und an die Kritik am “Sonnenbank-Funk” etc. anschließen. Auch die Covergestaltung der Single greift derlei deutsche Klischees auf: Der Schriftzug des Künstlernamens ist darauf aus unterschiedlichen Würsten geformt, der Songtitel in Farben geschrieben, die Senf und Ketchup darstellen sollen. Das Cover ist daher ein gutes Beispiel dafür, wie Bilder als Schriftzeichen verwendet werden können, um durch diese spezifische Zusammenführung Bedeutung zu generieren – in diesem Falle eingebettet in die Thematik des Songs (vgl. Stöckl 2008: 27). Zusätzlich zum Karneval-Szenario werden einzelne Aussagen des Songtextes durch den Videoclip unterstützt. Beispielsweise sind parallel zur Zeile “Ich möchte mich nicht in Köpfen befinden zusammen mit Gedanken, die unter Einfluss vom Axel Springer Verlag entstanden” der Kopf Angela Merkels auf einem Karnevalswagen sowie ein Klischee-Vorstellungen entsprechend kostümierter Hippie zu sehen (vgl. Hörner 2012: 4). Solche Verweise auf die gesellschaftskritische Aussage des Songs werden flankiert durch weitere Text-Bild-Bezüge, beispielsweise das Einblenden einer Straßenbahn der Linie 9 nach Köln-Sülz zur Zeile “Leute, die mich wegen irgendner Scheiße volllabern” – “volllabern” ließe sich an dieser Stelle auch durch ugs. “vollsülzen” ersetzen, ferner stammt TV-Moderator Stefan Raab, der in den 1990er-Jahren an Hip Hop angelehnte Songs veröffentlichte, bekanntermaßen aus diesem Stadtteil. Schließlich findet sich gegen Ende des Clips eine Selbstreferenz, ein in Hip Hop-Kreisen nicht unübliches Gestaltungselement, gerade hinsichtlich der Songtexte. Zu sehen ist ein Telefonat zwischen Jan Delay und einem im Booklet des Albums als “Schlaumeier-Mongo” bezeichnetem, mit Clownsnase, Plastikkrone und Bademantel kostümiertem und auf einer Toilette sitzendem Anrufer, der den Vorwurf äußert: “Ohne deine Fans, da wärst du gar nichts!”. Die Originalversion dieser Szene findet sich im Videoclip des Absolute Beginner-Songs “Füchse”.

IV. Rezeption

Mit der beschriebenen Aussage des Songs ICH MÖCHTE NICHT, DASS IHR MEINE LIEDER SINGT schuf Jan Delay sich selbst eine problematische Ausgangsposition hinsichtlich des Bewertungskriteriums der Authentizität, das im Kontext verschiedener Stilbereiche der populären Musik noch immer wichtig ist. Immerhin agierte er nun plötzlich als Reggae-Musiker, war zuvor aber lediglich mit einer Cover-Version eines bekannten Popsongs im Reggae-Gewand in Erscheinung getreten, und kritisierte in der ersten Single-Auskopplung zudem diejenigen Konsumenten, die zur adäquaten Rezeption bestimmter Stilbereiche unfähig seien. Erwartungsgemäß wurden vonseiten der Reggae-Fangemeinde Vorwürfe laut, Jan Delay wolle ‘ihren’ Reggae im Gegensatz zu Künstlern wie bspw. Gentleman nur veräppeln (vgl. Karnik 2006: 335). Auch jenseits der Reggae-Community bot der Song Anlass zu Diskussionen in unterschiedlichen Medien. Bisweilen wurde dem Künstler vorgeworfen, in zu einfacher Weise eine Dichotomie zwischen ‘guten’ und ‘bösen’ Fans, zwischen ‘authentischer’ und ‘kommerzieller’ Kunst zu konstruieren, zumal sich bereits die Single selbst und auch das Album Searching for the Jan Soul Rebels in den Verkaufscharts platzieren konnten und Jan Delay inzwischen zu den erfolgreichsten Protagonisten des deutschen Musikmarkts zählte. Für Hörer populärer Musik, gerade im Kontext eng markierter Stilbereiche und Subkulturen, kann es noch immer relevant sein zu erörtern, wer und wessen Kunst unter welchen Umständen als authentisch gelten darf. Jan Delay wurde infolge von ICH MÖCHTE NICHT, DASS IHR MEINE LIEDER SINGT mit dem Vorwurf konfrontiert, trotz der im Text artikulierten Ablehnung des Kommerziellen selbst hohe Verkaufszahlen zu verzeichnen und seine eigene Glaubwürdigkeit damit zu schmälern (vg. Hörner 2012: 5–8). Ein Blick in die erwähnte Fachliteratur zeigt aber auch, dass Jan Delays Reggae-Veröffentlichungen nicht nur zu einer kritischen Rezeption führten. Vielmehr veranschaulichen Songs wie ICH MÖCHTE NICHT, DASS IHR MEINE LIEDER SINGT Möglichkeiten zur Aneignung des Reggae jenseits der in Deutschland lange verbreiteten und beispielsweise durch “Sunshine Reggae” der dänischen Gruppe Laid Back hervorgerufenen Klischeebilder. Der Song reflektiert exemplarisch, wie populäre Musik in neue Kontexte transferiert und als Bedeutungsträger variabel bleiben kann. Auch in der Hip Hop-Szene wurde der Song bisweilen wohlwollend rezipiert. Angeregt durch einen Wettbewerb des Magazins Splash! MAG, in dessen Rahmen Rapper Songs ihrer Wahl reinterpretieren sollen, veröffentlichte Veedel Kaztro eine neue Version von ICH MÖCHTE NICHT, DASS IHR MEINE LIEDER SINGT inklusive Videoclip, der sich sehr stark an der Vorlage Jan Delays orientiert.

BENJAMIN BURKHART


Credits

Vocals: Jan Delay, Brooke Russell
Guitar: Marc Wilkes
Bass: Ali Busse
Organ: Oliver Kusterer
Trumpet: Johannes Brachtendorf
Trombone: Chris Fidler
Saxophone: Lieven Brunckhorst
Drums: Hartmut Karez
Music/ Writer/ Songwriting: Ali Busse, Jan Eißfeldt,  Hartmut Karez, Oliver Kusterer, Marc Wilkes
Producer: Jan Eißfeldt, Matthias Arfmann
Label: Buback
Recorded: 2001
Published: 2001
Length: 4:40

Recordings

  • Jan Delay. “Ich möchte nicht, dass ihr meine Lieder singt”, Ich möchte nicht, dass ihr meine Lieder singt, 2001, Buback, BTT 050-2, Ger (CD/Single).
  • Jan Delay. “Ich möchte nicht, dass ihr meine Lieder singt”, Searching for the Jan Soul Rebels,  2001, Buback, BTT 48-2, Ger (CD/Album).
  • Jan Delay. “Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann”, Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann, 1999, EMI Electrola, 7243 887923 2 5, Ger (CD/Single).
  • Absolute Beginner. “Füchse”, Füchse, 1999, Motor Music, 561 373-2, Ger (CD/Single).
  • Brothers Keepers. “Adriano (Letzte Warnung)”, Adriano (Letzte Warnung),  2001, Downbeat, 8573 88554-5, Ger (CD/Single).
  • Denyo 77. “Single Sells”, Single Sells, 2001, Motor Music, 561 813-2, Ger (CD/Single).
  • Freundeskreis. “Halt dich an meiner Liebe fest”, Halt dich an meiner Liebe fest, 1998, Four Music, FOR 666449 2, Ger (CD/Single).
  • Laid Back. “Sunshine Reggae”, Sunshine Reggae, 1983, Metronome, 813 872-1, Ger (12”/Single).
  • Nena. “Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann”, Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann, 1984, CBS, CBS A 4710, Ger (7”/Single).
  • Samy Deluxe. “Weck mich auf”, Weck mich auf EP, 2001, EMI Electrola, 7243 879899 2 4, Ger (CD/EP).
  • Ton Steine Scherben. “Halt dich an deiner Liebe fest”, Wenn die Nacht am tiefsten…, 1975, David Volksmund Produktion, TSS3 L49, Ger (2xLP/Album).

References

  • Hörner, Fernand: Kaufhaus-Punk auf youtube. Mediale Kontrolle zwischen Musiker und Fans am Beispiel von Jan Delay. In: Mediale Kontrolle unter Beobachtung (April 2012). Ed. by Stephan Packard. URL:  http://www.medialekontrolle.de/wp-content/uploads/2012/04/Hoerner-Fernand-2012-4.pdf [07.10.2015].
  • Karnik, Olaf: Polit-Pop und Sound-Politik in der Popgesellschaft. In: Popvisionen. Links in die Zukunft. Ed. by Klaus Neumann-Braun, Manfred Mai und Axel Schmidt. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 103-120.
  • Karnik, Olaf: Reggae. In: Contemporary Youth Culture. An International Encyclopedia. Volume 2. Ed. by Priya Parmar, Birgit Richard und Shirley Steinberg. Westport: Greenwood 2006, 329-337.
  • Karnik, Olaf/Philipps, Helmut: Reggae in Deutschland. Köln: KiWi 2007.
  • Köhlings, Ellen/Lilly, Pete: The Evolution of Reggae in Europe with a Focus on Germany. In: Global Reggae. Ed. by Carolyn Cooper. Kingston: Canoe 2012, 69-93.
  • Stöckl, Hartmut: Werbetypografie. Formen und Funktion. In: Werbung – grenzenlos. Multimodale Werbetexte im interkulturellen Vergleich (= Sprache im Kontext 31). Ed. by Sylvia Bendel und Gudrun Held. Frankfurt/Wien: Lang 2008, 13-36.

About the Author

Benjamin Burkhart is currently a PhD student at the University of Music FRANZ LISZT Weimar and a research fellow at the Center for Popular Culture and Music at the University of Freiburg.
All contributions by Benjamin Burkhart

Citation

Benjamin Burkhart: “Ich möchte nicht, dass ihr meine Lieder singt (Jan Delay)”. In: Songlexikon. Encyclopedia of Songs. Ed. by Michael Fischer, Fernand Hörner and Christofer Jost, http://www.songlexikon.de/songs/ichmoechtenichtdelay, 04/2016 [revised 10/2016].

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